10 Fragen zum Bloggen

10 Fragen zum Bloggen

Simone Harland hat mich mit ihrem wunderschönen Blog Geboren in den Sechzigern für den Liebster Award nominiert. Das heißt, ich darf ihre Fragen zum Bloggen beantworten und eigene Fragen stellen. Eine tolle Aktion, wie ich finde, weil ich dadurch schöne neue Blogs kennengelernt habe. Danke, Simone. Und hier sind ihre Fragen:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Beim Schreiben und Übersetzen bin ich immer wieder auf Dinge gestoßen, die mich ins Grübeln brachten, oder auch interessante Informationen, die für die Recherche zwar wichtig waren, aber im Buch dann nicht mehr auftauchen. Außerdem wollte ich gerne die Erfahrungen, die ich beim Schreiben und Übersetzen mache, irgendwo festhalten und auch über die Schwierigkeiten dabei berichten. Ein Blog erschien mir da ideal, um all diese unterschiedlichen Puzzlestücke aufzuschreiben, weil so vielleicht auch andere einen Nutzen daraus ziehen können.

2. Hast du ein Thema, eine Zielgruppe oder schreibst du, was dir so einfällt?
Ich habe ja inzwischen zwei Blogs. Hier auf Textpuzzlerin schreibe ich alles, was mir so zum Schreiben und Übersetzen oder auch zum Thema Sprache und Vorlesen einfällt, und auch die ein oder andere Rezension oder Buchtipps. Auf http://www.teodorant.blogspot.de/ dreht sich alles um meinen Stinktierhelden Teo und seine Freunde. Hier gibt’s neben Leseproben auch Infos zur Entstehung der Geschichte und der Zeichnungen, Spiel-, Bastel- und Malideen und auch kleinere Geschichten.

3. Liest du selbst Blogs?
Ja. Ich habe verschiedene Blogs, auf denen ich immer wieder gern vorbeischaue.

4. Wovon lässt du dich inspirieren?
Von allem und jedem ;-). Die Frage kann ich gar nicht so genau beantworten. Eine Bemerkung in einem Gespräch, ein Satz in der Zeitung oder einem Film, der Anblick einer Biene auf einem Stück Kuchen – all das kann schwuppdiwupp zu einer Geschichte führen.,

5. Gibt es Themen, über die du lieber schreibst als über andere?
Hm, eigentlich schreibe ich ja nur über Dinge, die mich irgendwie berühren, interessieren oder Freude bereiten. Beim Übersetzen ist das etwas anders. Da habe ich am liebsten humorvolle, ironische, spannende und romantische Bücher auf dem Tisch, also Liebesromane und Krimis, gerne auch mit übersinnlichen Elementen. Science Fiction und Dystopien dagegen sind nicht so mein Ding und Thriller mit zu viel Blut und Gewalt mag ich weder lesen noch übersetzen.

6. Wirbst du in irgendeiner Form für dein Blog?
Nein, wenn man davon absieht, dass ich neue Blogbeiträge auf Twitter und Facebook poste.

7. Was ist dein Blog für dich? Eine Spielwiese, eine Möglichkeit, deine Gedanken aufzuschreiben oder was ganz anderes?
Genau, es ist eine Spielwiese für mich und eine Möglichkeit, all die Puzzlestücke aus meinem Übersetzer- und Autorenalltag zu sammeln, über meine Bücher und ihre Entstehung zu berichten und ich hoffe, dass mein Blog auch dazu beiträgt, die Buchübersetzer ein wenig sichtbarer zu machen.

8. Kannst du dir ein Leben ohne Schreiben vorstellen?
Nein. Schreiben und Übersetzen ist wie Atmen. Ohne geht es nicht. Ebensowenig wie ohne Lesen und Lachen.

9. Welches Buch liest du im Moment?
Der Ghostwriter von Cecilia Ahern, übersetzt von Christine Strüh.

10. Woran schreibst du im Moment?

Im Moment überwiegt unter der Woche das Übersetzen; da darf ich gedanklich in die USA reisen – mit meiner Kollegin Jeannette Bauroth übersetze ich derzeit „Infinity + One“ von Amy Harmon abgeschlossen. Die Wochenenden sind meinen eigenen Buchprojekten vorbehalten. Derzeit schreibe ich ein Jugendbuch, in dem es unter anderem um ein Backblog und einen Backwettbewerb geht. Da macht die Recherche besonders viel Spaß. 