Vorlesen macht Spaß!

Am 15.11. fand wieder der von der Stiftung Lesen organisierte bundesweite Vorlesetag statt.
Ich finde Vorlesen wichtig. Es fördert die Fantasie und Kreativität der Kinder und sorgt für ein schönes, gemeinsames Erlebnis.
Klar, dass ich zusagte, als der Förderverein der Geschwister-Scholl-Schule in Mühlheim anfragte, ob ich für eine Lesung bei ihrem alljährlichen Büchercafé zur Verfügung stehe. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Einladung. Es war einfach großartig und hat riesig Spaß gemacht.
Der Förderverein hatte zur gemütlichen Runde bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Es gab einen Stand mit herrlichen Weihnachtsdekoartikeln, eine Bastelecke und einen langen Büchertisch. Die Sieger des schulischen Vorlesewettbewerbs lasen vor und haben das wirklich ganz toll gemacht. Danach kam ich an die Reihe. Gleich zwei Mal durfte ich vor Kindern von 4 bis 11 Jahren lesen. Dafür hatte ich mein Tierabenteuer „Teo Dorant und der Stinkewettbewerb“ und den deutsch-englischen Kinderkrimi „Detective Invisible – Kommissar Unsichtbar“ mitgebracht.
Wichtig war es mir, die Kinder auch immer wieder in die Lesung mit einzubinden. Daher habe ich zwischendurch immer wieder Fragen gestellt. Ab und zu habe ich die Lesung auch mit Gegenständen, die in der Geschichte eine Rolle spielen wie den Glibbergleiterschleim, die Kleeblattmedaille und auch Teos Pupskissen „untermalt“. Das hat den Kindern besonders Spaß gemacht. Sie waren mit Feuereifer bei der Sache, haben immer wieder kommentiert und es gab einige Lacher.

Lesung in Mühlheim:
Detective Invisible – Kommissar Unsichtbar

Da noch nicht alle bei der Lesung anwesenden Kinder Englischunterricht haben, hatte ich bei meiner zweiten Lesung mit „Kommissar Unsichtbar“ die englischen Dialoge nach dem Vorlesen ins Deutsche übersetzt und auch ein paar Tipps zum Vokabellernen gegeben, wie zum Beispiel, dass man sich Haftzettel mit Vokabeln an verschiedene Gegenstände in der Wohnung kleben kann und so quasi im Vorübergehen lernt, weil der Blick automatisch auf die Zettel fällt.
Kinder sind wohl die ehrlichsten und kritischsten Zuhörer und Leser überhaupt. Wenn ihnen etwas nicht gefällt oder langweilig ist, merkt man das sofort. Bei einer Lesung erfährt man hautnah, wie gut ein Buch ankommt. Daher war ich glücklich, dass ich mein Publikum mit meinen Büchern offenbar gut unterhalten konnte. Und ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als mit meinen Büchern den Alltag ein wenig zu vertreiben und Kinder zum Lachen zu bringen.
Kurz gesagt: Die Lesung hat mich in meiner Meinung bestätigt, dass Vorlesen ein tolles Erlebnis ist: für Kinder und Erwachsene. Ich würde es jederzeit wieder tun :-).
Falls Sie an einer Lesung interessiert sein sollten, finden Sie auf meiner Website weitere Infos.